Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

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11April
2018

Teuer, teurer, Tulum!

Folgt man der Straße, an der die Lagune Bacalar liegt, gelangt man nach ca. 200 km nach Tulum. Dieses ehemalige Fischerdörfchen hat sich die letzten Jahre zum Hipster-Strand-Paradies entwickelt. Dementsprechend sind die Preise in die Höhe geschossen. Was die letzten Jahre noch ein Geheimtipp war, ist nun voller Touristen. Aber zum Glück noch nicht in den Horden wie in Playa del Carmen oder Cancún. Daher habe ich mich entschieden einen Stop einzulegen.

Tulum ist in zwei Teile geteilt, das Dorf, das ca. 2 km vom Strand entfernt liegt und die "Zona Hotelera" direkt am Strand, mit teuren Unterkünfte in Chill-Style. Im Dorf bieten sich Möglichkeiten zum Essen, Fahrrad ausleihen und sehr teure Souvenirläden (3x so teuer wie in Oaxaca!) an. Im Zentrum gibt es einen Hauptplatz mit einem Maya-Kalender-Monument. Der astronomische Kalender war für damals äußert exakt und eigentlich sind es drei Kalender in einem. Der sogenannte "Haab"-Kalender war für die Aussaat- und Erntezeit kreiert und diesen findet man auf den angebotenen Souvenirs am Häufigsten.

Tulum Maya-Kalender

Warum steht so ein riesen Maya-Kalender im Zentrum? Genau, weil es gleich um die Ecke einen weiteren Ruinenkomplex zu besichtigen gibt. Die archäologische Stätte heißt wie das Dorf "Tulum" und besucht man ihn nicht zum Sonnenaufgang- oder untergang muss man auch keinen Aufpreis zahlen. Dieser ist dort spektakulär, da die Ruinen direkt an der Küste liegen (obwohl die Sonne im Meer auf und nicht untergeht). Die Ruinenstätte ist komplett von einer Mauer umgeben. Um zu einem der Eingänge zu gelangen läuft man einen Weg zwischen Manglaren-Wäldern entlang, auf dem man Nasenbären und Leguanen begegnet. Bei einem der beiden Wachtürme habe ich in den Komplex betreten und ich muss schon sagen, dass der Ausblick aufs Meer mit den Ruinen einzigartig ist. Die Bilder gefallen mir gut mit den Meeresfarben im Hintergrund.

Tulum Ruinas de las Mayas al lado del mar Ruinen unter Palmen Tempel des herabsteigenden Gottes Der Ruinenkomplex Tulum Mayaruinen direkt am Strand

Die Mayastadt muss zu seinen Glanzzeiten ein wichtiger Handelspunkt gewesen sein und hieß damals ¨Zamá¨, das in maya Sonnenaufgang bedeutet. Der heutige Name Tulum stammt ebenfalls von den Maya und seht für das Wort Mauer. Das höchste Gebäude befindet sich direkt am Meer und heißt "El Castillo" (dt. Das Schloss). Gegenüber liegt der "Tempel des herabsteigenden Gottes", der nach einem der dort gefundenen Steinreliefs benannt worden ist. Weitere bekannte Gebäude sind der "Freskentempel" sowie der "Tempel des Windgottes". Während des im vorigen Post erwähnten Kastenkrieges (Guerra de las Castas) war Tulum eines der Hauptzentren der rebellierenden Maya. Die Ruinen haben auch einen Zugang zum Meer. Leider war zu hoher Wellengang dort bei den Steinen, sodass baden an diesem Tag verboten war. Daher bin ich gleich nebenan an den Strand, um mich abzukühlen. Die Sonne ist tagsüber sehr stark. Es lohnt sich den Strand ab ca. 16 Uhr aufzusuchen. Die Ruinen sowie die Küste sind Teil des Nationalparks.

Strand von Tulum Cervecita =) Palmeras por la playa Fahrradfahren in den Sonnenuntergang

Da es in Tulum leider keine öffentlichen Verkehrsmittel zum Strand gibt und Taxis sehr teuer sind empfehle ich ein Fahrrad auszuleihen (12 Stunden/80 Pesos ~ 3,5 €). Damit kann man die Umgebung und den Strand in Ruhe erkunden. Ich habe verschiedenen Strandstellen ausprobiert und alle haben mit gefallen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Meer. Leider hat die gesamte Südküste der Halbinsel z.Z. ein extremes Algenproblem, das aber halb so wild war. Mit einem Bierchen am Strand lässt es sich dort gut aushalten wink. Hat man zurück in Tulum Hunger empfehle ich die ¨Antojitos Chiapaneca", einen Tacoladen am Eck, nur ein paar Blocks vom Terminal ADO entfernt. Die verschiedenen Häppchen gibt es in allen Varianten ob mit Fleisch oder Vegetarisch. Super lecker! Ich habe mir mehrmals abends den Bauch vollgeschlagen tongue-out.

Antojitos La Chiapaneca Potpourri von Antojitos

Im Umkreis von Tulum lassen sich außerdem eine paar der schönsten "Cenoten" der Halbinsel besuchen. Auf deutsch nennt man diese Kalksteinlöcher „Dolinen“, was wahrscheinlich auch keinem was sagt. Das ganze ist eine Art Sinkhöhle, die sich beim Einsturz von löslichen Gesteinen bilden. Kurzum ein Loch, das meistens mit Süßwasser gefüllt ist laughing. Yucatán ist voll von diesen Cenoten, die meist Teil eines unterirdisches Höhlensystem sind. Das Wort ¨Cenote¨ stammt auch von den Maya und bedeutet ¨Grotte mit Wasser¨. Die Mayas vollführten dort wohl Rituale mit Menschenopfern, da man in den Höhlen immer wieder menschliche Überreste findet. Für Sporttaucher ist es das Hauptziel ihrer Reise, da man die größten Unterwasserhöhlen der Welt erkunden kann.

Manche Cenoten sind oberirdisch also mehr oder weniger ein (meistens) kreisrunder extrem klarer See. Außen herum findet man Sumpfpflanzen und Wälder. Die meisten liegen versteckt doch einige sind für den Tourismus hergerichtet worden. In Quintana Roo findet man über 1000 von diesen Löchern! Also ne Menge zum Entdecken smile. Mit dem Fahrrad habe ich von Tulum aus zwei oberirdische Dolinen besucht und zwar die "Cenote Cristal" und die "Cenote Escondido" (Eintritt für beide 120 Pesos ~ 5,5 €). Ja, billig ist es leider nicht, aber man kann sich ja ein paar schöne raussuchen...

Cenote Cristal Cenote Cristal von oben Cenote Escondido Glasklares Wasser

Die beeindruckendere Art von Cenoten sind die unterirdischen. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe die "Cenote Dos Ojos" für meinen Besuch ausgewählt. Sie befindet sich auf halben Weg nach Playa del Carmen. Eine Combi-Bus bis dorthin kostet 35 Pesos und die 2 km bis zur Cenote trampt man, weil der Eintritt schon unverschämt hoch ist (350 Pesos ~ 16 €). Will man dort tauchen zahlt man noch mehr. Ich bin "nur" geschnorchelt was ich auch schon extrem schön fand, also wird das tauchen atemberaubend sein. Da ich keinen Tauchschein habe, ist dies nicht möglich. Vielleicht irgendwann mal ... wink.

Cenote Dos Ojos Schnorcheln in einer Cenote Wow! Beim Baden ...

Die Cenote Dos Ojos ist eine Tropfsteinhöhle mit 82 km Länge und durch 28 Cenoten, mit der Oberfläche verbunden. Sie wurde 1986 entdeckt und dieses Jahr im Januar konnte man eine Verbindung zum Höhlensystem "Sac Aktun" nachweisen. Mit nun einem Gesamtnetz von 310 km bilden die beiden Unterwassersysteme nun die weltweit längste Höhle dieser Art. Verschiedene Dokumentar- und Spielfilme wurden darin gedreht. Mit dem Unterwassersystem "Ox Bel Ha" (256 km) befindet in der Nähe eine weitere Tauchgrotte. Wie gesagt, ein wahres Paradies für Sporttaucher smile.

Panorama Cenote Dos Ojos Türkisfarbenes Wasser

Caro, más caro Tulum!

Cuando sigues la calle que está al lado de la Laguna Bacalar, llegas después de 200 km a Tulum. Ese pueblo de pescadores se mudo en los últimos años a un hipster-playa-paraiso y así son las precios. Hace poco el pueblo fue un consejo secreto y ahora es lleno de turistas. Pero por suerte no tanto como Playa del Carmen o Cancún. Me decidí hacer una parada para conocerlo.

Tulum es distribuido en dos partes, el pueblo está a como 2 km de la playa donde encuentras la zona hotelera con sus alojamientos caras en un estilo tranquilo con cabañas de palmeras de lujo. El pueblo ofrece posibilidades para comer, alquilar bicicletas y tiendas de recuerdos muy caras (3x más caro que en Oaxaca!). En el centro existe un calendario maya grande en forma de monumento. Ese calendario astronómico fue muy exacto por esos periodos y realmente son como tres calendarios en uno. El calendario solar ¨Haab¨ fue hecho para sembrar y cosecher los alimentos y te ofrecen en las tiendas en todas las maneras que hay.

Porque se pone un calendario maya tan grande en el centro? Exacto, porque cerca están otro complejo de ruinas que puedes visitar. Se llama como el pueblo ¨Tulum¨ y si no vas para ver el amanecer o atardecer tampoco no te cobran más. Los dos deben ser lindos porque las ruinas están directamente al mar (sin embargo que el sol amanece el en mar y no atardece). El complejo tiene un muro grande a sus alrededores y para entrar andas a un caminito entre manglares donde puedes ver iguanas y coatí. Cerca de uno de las dos torres entré al área y tengo que decir que la vista al mar con las ruinas fue espectacular. Las fotos con los colores del mar me gustan mucho.

La ciudad de los Mayas fue un su tiempo de floración un importante punto de comercio y se llamaba ¨Zamᨠque significa en maya amanecer. El nombre Tulum también viene de esa lengua y significa muralla. El edificio más alto está directo al mar y se llama ¨ El Castillo¨. El ¨Templo del Dios Descendente¨ tiene su nombre de curiosa asimentría en su fachada. Otros edificios son el ¨Templo de los Frescos¨ o el ¨Templo del Dios del Viento¨. En el posteo anterior escribí algo sobre la Guerra de las Castas en cual Tulum fue uno de los centros de la rebelión maya. Las ruinas tienen acceso al mar pero ese día hubieron olas grandes y se prohibieron bañarse. Fui a la primer playa al lado de las ruinas y me refresqué un poco. El sol en el día es fuerte por eso recomiendo ir por la playa a partir de las 4 de la tarde. La zona arqueológica y la costa son parte del parque nacional.

Lamentablemente no existe un transporte público a la playa y los taxis son muy caros. Les recomiendo alquilar una bicicleta (12 horas/80 Pesos ~ 3,5 €). Así puedes conocer los alrededores y la playa tranquilamente. Probé varios lugares por la playa y todos me gustaron con su arena blanca y el agua turquesa. En esa temporada pero hay hace unos años una plaga de algas que existe por toda la costa del sur de la peninsula. Pues, no fue tan feo. Con una cervecita por la playa puedes pasar tu tiempo bien padre wink. De vuelta en Tulum le recomiendo ir a comer donde los ¨Antojitos Chiapaneca¨, una taquería a una esquina solo unas cuadras lejos del terminal ADO. Las diferentes cositas existen en variantes de carne o vegetariana y todo super rico! Me llenó varias veces el estomago tongue-out.

A los alrededores de Tulum están unos de los más lindos ¨Cenotes¨ de la peninsula de Yucatán. Son dolinas inundadas de origen kárstico y existen en varios tipos como a cielo abierto, semiabierto, subterráneos o en gruta. Se formaron por la disolución de la roca caliza por la infiltración del agua de lluvia. Pues, puedo decir que son un tipo de agujero llenado con agua dulce laughing. Yucatán es lleno de esos cenotes y ellos forman un sistema de cuevas subterráneos. La palabra cenote también viene del la lengua maya y significa caverna con agua. Ellos hicían sacrificios humanos y rituales porque encontraron muchos restos hallados por arqueólogos. Para buceadores es el destino principal de sus viajes porque puedes descubrir los sistemas interconectados más grandes del mundo.

Como escribí arriba hay diferentes tipos de los cenotes y normalmente se ve como un lago claro y redondo. A sus lados encuentras diferentes plantas y árboles. La mayoría de los cenotes están en el medio de la nada escondido pero muchos se abrieron por el turismo. En Quintana Roo existen más que 1000 Cenotes! Mucho para conocer smile. Con una bicicleta fui desde Tulum a visitar dos cenotes abiertos, el "Cenote Cristal" y el "Cenote Escondido" (Entrada para ambos 120 Pesos ~ 5,5 €). Pues, barato es otra cosa, pero puedes eligir tus favoritos para visitarlas.
Los cenotes semiabiertos o subterráneos son los más espectaculares. Por supuesto fui a uno que se llama ¨Cenote Dos Ojos¨. Está localizado a la mitad del camino hacia Playa del Carmen. Un combi te lleva por 35 Pesos y los 2 km desde la caja pides un ride, porque la entrada es demasiada cara (350 Pesos ~ 16 €)! Si quieres bucear es más caro. Yo solo hice esnorquel que me gustó mucho. Buceando debe ser hermoso. No tengo la liciencia para eso, así no fue posible. Algun día en mi vida … wink.

El Cenote Dos Ojos es una cueva subterráneo con una longtiud de 82 km y está conectado a la superficie con 28 cenotes por los cuales puedes entrar al sistema. Se descubrió en el año 1986 y en ese enero se encontraron una conexión a la sistema de ¨Sac Aktun¨. En total la cueva tiene ahora un red de 310 km y juntos se forman el sistema interconectados más largo del mundo. Diferentes peliculas grabaron adentro. Otro sistema con el nombre ¨Ox Bel Ha (256 km) se encuentra también cerca. Como dijé un paraiso para buceadores smile.