Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

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20April
2018

¡Qué Padre, wey! - Típico mexicano!

Ihr kennt das ja schon mittlerweile … Am Ende jedes Landes ein paar Anmerkungen…

  • In Mexiko ist der Totenkult von den Mayas, Azteken bis in die heutige Zeit zu spüren. Viele Labels, Café etc. nehmen den Totenkopf als Markenzeichen. So findet man Totenköpfe in allen möglichen Farben und Formen als Souvenirs oder auch als Druck auf T-Shirts. Ebenfalls sehr typisch ist das sogenannte ¨Papel picado¨, das wir in Deutschland als Girlanden verstehen würden. Sehr berühmt sind diese zu dem ¨Día de los muertos¨, aber eigentlich trifft man sie immer und überall an. Die Motive unterscheiden sie auch je Festivität.

Totenkopf Calavera Papel picado

  • Auf der doch relativ kurzen Zeit in Mexiko ist mir der Machismo leider sehr negativ aufgefallen. Hatte jetzt nicht vermutet, dass es schlimmer wird als in Südamerika und wurde daher überrascht. In der Hauptstadt schauen dichviele Männer übertrieben penetrant an nur weil du Hotpants anhast. Sehr unangenehm ehrlich gesagt. Dann kommt ja noch dazu das du hellere Haut. Naja, wer das nicht will, der muss halt lange Hosen anziehen wie die meisten mexikanischen Frauen dort. In Puebla und Oaxaca war das auch noch der Fall. An der Küste oder dann auf der Halbinsel Yucatán ist es nicht mehr so wild, da die meisten Männer sich an die Touristinnen gewöhnt haben. Ich hatte ja schon zu Beginn von meiner Reise in der Hauptstadt von den extra Abteilen für Frauenin der Metro erzählt. Die sollte man, wenn möglich, auch immer benutzen, ist man als Frau alleine unterwegs. Ohne es nämlich wirklich zu bemerken hat Sabrina und mich ein älterer Mann sexuell belästigt in dem er sein Gesäß gegen unsere Beine gedrückt hat. Wir dachten das wäre aufgrund des wenigen Platzes und haben sehr lange gebraucht um es checken und dann war es auch schon zu spät und er ist aus der Metro geflüchtet bevor wir uns lauthals beschweren konnten. In Mexiko ist Gewalt gegen Frauen sehr hoch. Von den ca. zehn Nachrichtenartikeln, die mir immer auf meinem Handy angezeigt wurden waren ca. vier bis fünf immer über Frauenmorde, -vergewaltigungen oder Gewalt gegenüber Frauen. Spricht nicht gerade für ein frauenfreundliches Land … Schade.

 

  • Blieben wir kurz bei den negativen Erfahrungen in Mexiko. In der Hauptstadt wurde mir zum zweiten Mal (erstes Mal in Santiago de Chile) während meiner Reise versucht mein Goldkettchen vom Hals zu reisen. Diesmal am helllichten Tage und auch in einer belebten Straße. Der Täter befand sich auf einem Fahrrad und riss mir die Kette vom Hals. Ich hörte aber das der Kochlöffel auf den Boden fiel und die Kette lag schlussendlich auch noch auf meiner Schulter. Also auch diesmal ist es dem Dieb nicht geglückt an meinen Kochlöffel zu kommen, der will wohl einfach bei mir bleiben ;-).
  • In Mexiko ist alles total SCHARF!!! Egal was man bestellt, man sollte auf keinem Fall der Bedienung glauben, wenn die einem sagt es sei nicht scharf. Das stimmt nicht! Egal was die sagen! Vorsicht vor Chilisaucen aller Art und auch Mole kann sehr scharf sein.Man gewöhnt sich zwar nach einiger Zeit dran, aber ich brauche weder Früchte, Eis noch Bier in dem sich Chili befindet.
  • Mexiko war das erste Land meiner zweijährigen Reise, indem ich wirklich mal Probleme mit der Verdauung hatte. Ich gehe da jetzt im speziellen darauf ein, aber meiner Meinung war es immer sehr extrem nachdem ich Gerichte mit viel scharfer Sauce gegessen hatte. Der Mais, der ja fast immer Teil des Essens darstellt und sehr sättigend ist wird wohl auch seinen Teil dazu beigetragen haben. Sabrina hatte es noch extremer als ich und wir haben eigentlich beide einen recht starken Magen. Man muss aber auch schon sagen, dass wir zu Beginn alles Mögliche probiert haben und natürlich auch viel auf der Straße gegessen haben. Also etwas mehr Vorsicht hier in Mexiko…
  • Mexiko ist das Land der Ruinen. Egal ob Mayas, Méxica, Azteken, Zapoteken sie alle haben archäologische Stätten zu ihren Lebzeiten konstruiert, die heute touristische Reiseziele sind. Aber ähnlich wie bei den Inkas in Peru hat man nach ca. 3-4 Ruinenkomplexen genug gesehen und sieht nur noch übereinanderliegende Steine, statt ausgeklügelte Tempelanlagen. Meine Empfehlung: sich vorher informieren welche genau man besichtigen möchte und dann ca. drei davon auswählen.
  • Mexiko ist das Land der VW Käfer oder ¨Bochos¨, wie er hier genannt wird, und man kann hier noch sehr schönen Exemplaren begegnen. Denn der VW Käfer läuft und läuft und läuft und läuft und läuft ...

Die Farbe, der Wahnsinn <3 Amarillo ;-)

  • In keinem Land auf meiner Reise bin ich so vielen ¨Verkehrsberuhigungsbodenwellen¨ begegnet wie in Mexiko. Musste diese Wort jetzt tatsächlichgoogeln, da ich es nur als ¨Hubbel¨ kenne.In Mexiko heißen diese Dinger ¨Tope¨ und zwischen San Cristóbal und Palenqueauf den 215 km waren gefühlte 150 Bodenwellen. Leicht übertrieben. Jeder Bewohner der Straße hat einfach eine eigene gebaut, weil er wollte, dass die Autos nicht so schnell vorbeifahren oder weil er wollte das sie bremsen, um etwas verkaufen zu können. Nicht gerade angenehm eine Reise auf solch einer Straße.

Un tope - Verkehrsberuhigungbodenwelle

  • Mexiko hat, wie auch andere spanischsprachige Länder, für bestimmte Begriffe andere Wörter. Die typischsten davon führe ich hier folgend auf: ¨chingon¨ und „chivo/a“ sind mexikanische  Wörter für ¨cool¨,¨wey¨ ist der ¨Kumpel¨, ¨pendejo¨ eines der am häufigsten verwendeten Schimpfwörter und ¨platicar¨ ist ein Synonom für ¨charlar¨ oder ¨hablar¨ (dt. erzählen, reden). Die Aussage ¨Qué padre¨ bezieht sich nicht auf den Vater sondern bedeutet ebenfalls so etwas wie in die Richtung von ¨geil¨/¨sehr cool¨. In der Küche gibt es ebenfalls ein paar Wörter die sich unterscheiden, viele davon kommen aus der Sprache ¨Nahuatl¨, der Sprache der Azteken. Z.B. ist ¨Xocolatl¨ Kakao und ¨Cacahuate¨ Erdnuss. Der Chili wird hier ¨Chile¨ genannt und nicht wie in Südamerika ¨Ají¨ und die Kochbanane ist die ¨Plátanomacho¨.

¡Qué padre, wey! - Típico México!

Seguro que ustedes ya conocen que al final de cada país tengo algunas anotaciones …

  • En México se sienten hasta hoy el culto de las calaveras. Muchos negocios, cafés, etc., tienen la calavera como su emblema. Puedes encontrar calaveras en todas las formas y colores, como recuerdo y también impresas en camisetas. El ¨papelpicado¨ también es muy típico. Es como una guirnalda hecha de diferentes motivos y normalmente se usan para el Día de los Muertos. Pero realmente puedes encontrar siempre para cualquier festividad.
  • En el poco tiempo que estuve en México encontré, lamentablemente, el machismo mexicano. Pensaba que era igual al de Sudamérica, pero a mis ojos fue un poco más, lo que me sorprendió. En Cuidad de México muchos hombres me miraban en mis pantalones cortos. Fue un poco incomódo; pero si no quieres que ocurra tienes que usar un pantalón largo, como muchas mujeres mexicanas hacen. En Puebla y en Oaxaca fue lo mismo. La costa y la peninsula de Yucatán fueron más tranquilos porque la gente ya conoce a los turistas. Al principio de mi viaje hablé sobre el metro en la capital y que tienen una parte del tren solo para mujeres y niños menores de 12 años. Si eres femenino y estás viajando sola te recomiendo usarlo. Sin notarlo relamente un hombre nos molestó sexualmente en el metro. Él puso su cuerpo a nuestras piernas y nosotras pensabamos que fue a causa de poco espacio en el vagón, pero no fue así. Cuando notamos eso él salió del tren y nosotras ni pudimos decirle algo. En México la violencia contra mujeres todavía es muy alta. De las diez noticias que vi siempre a diario en mi celular cuatro trataban sobre mujeres muertas, violación y violencia contra ellas. México no me suena un país para mujeres. Triste.
  • Quedamos con las experiencias malas en México. En la capital intentaron la segeunda vez (la primerafue en Santiago de Chile) robarme mi cadena de oro que siempre tengo a mi cuello. Esta vez fue al día y en una calle grande con gente. El hombre estaba a su bici y logró a romperme la cadena. Pero escuché el sonido cuando la cuchara de cocina se cayó al suelo. Y así fue. La encontré en el suelo y  la cadena estaba a mi hombro. Entonces no me quitó nada. Capaz fue una señal que la cuchara de cocina quiere estar conmigo ;-).
  • Toda la comida en México es !!!PICANTE!!! Igual si la camarera te dice que no es así, no lo creas: Siempre va a estar picante. Mucho cuidado con las salsas de chile y con los moles. Prueba siempre muy poco al principio. Después de un rato te acostumbras, pero yo no necesito frutas, ni helado, ni cerveza con chile.
  • México fue el único país, en mi viaje de dos años, en el cual tenía problemas con mi estamogo o mi digestión. No voy a explicarlo pero siempre cuando comí mucha salsa picante me volvia media loca. El maíz, que también es muy saturante, no ayuda mucho para eso. Sabrina peor que yo; de vez en cuando nos sorprendimos porque ambas tenemos muy buenos estomagos. Pero la verdad es que también probamos de todo al principio y por supuesto también comida de las calles. Cuidado con eso en México …
  • México es el país de las ruinas. Igual si fueron Mayas, Méxicas, Aztecas o Zapotecas, todos contruyeron complejos arqueológicos cuando vivian, y ahora son destinos turísticos. Parecido como en Peru y las ruinas de los Incas, es que cuando has visto 3-4 ya es suficiente y ves solo unas piedras arriba de otras. Mi recomendación: Busquen unas lindas y visiten máximo tres de éstas.
  • México es el país de los escarabajos o como ustedes dicen ¨bochos¨. Acá todavía se pueden encontar unos ejemplares muy lindos! Porque el escarabajo alemán anda y anda y anda y anda …
  • En ningún país en mi viaje he visto tantos topes como en México. Pues ahora el problema va a ser explicar que es un tope, porque cada país tiene su nombre para ese obstáculo en la calle que obliga a frenar con su auto. Espero que ahora ustedes sepan que es … Entre los 215 km entre San Cristóbal y Palenque hay seguro como 150 topes. Demasiado exagerado! Todos los habitantes cerca de la ruta construyen su propio tope porque quieren que los coches nomanejen tan rápido o simplemente quieren que la gente pare para que puedan vender sus cosas. Lo siento, pero eso no es exactamente el sentido que esa obra tiene.
  • México tiene, como muchos otros países, unas palabras que son típicas para ellos. Algunas quiero decir ahora: Primero el ¨chingón¨, „chivo/a“ y ¨!Qué padre!¨ que significa chévere, vacán o de puta madre. El ¨wey¨ es como el pana/amigo y ¨pendejo¨ un insulto para personas. En México no charlas o hablas sino ¨platicas¨ con las personas. En la cocina también tienen diferencias o palabras que vienen del idoma ¨Náhuatl¨, que es de los aztecas. Por ejemplo ¨xocolatl¨ es cacao y ¨cacahuate¨ es maní. El ¨ají¨ se llama acá ¨chile¨ y el plátano es el ¨plátano macho¨.