Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

LIVE, LAUGH, TRAVEL and COOK

11Mai
2018

Das hat mir an Südamerika NICHT gefallen ...

Nach meiner doch sehr langen Reise in Südamerika bzw. spanischsprachigen Ländern dürfte allen Personen, die mich kennen und/oder meinen Blog verfolgt haben klar sein, dass ich diesen Kontinenten lieb gewonnen habe. Nichtsdestotrotz gibt es auch ein paar Sachen, die mir über die zwei Jahre mehrmals aufgefallen sind und die ich leider nicht so toll fand, nett ausgedrückt. Das soll natürlich niemanden von einer Reise dorthin abhalten und manche Sachen sind einfach nur komisch bzw. gehen nicht in das Köpfchen einer Europäerin rein wink.

Also, viel Spaß beim Lesen meiner kurzen Kritik an dem Kontinenten Südamerika!

  • Es gibt Millionen von Hunden, die auf der Straße leben. Es versuchen zwar in den Städten/Dörfern Menschen oder Organisationen sich darum zu kümmern, aber funktionieren tut das nicht wirklich. Ich kann mich noch gut an einen Wohnungswechsel ganz im Süden Argentinien erinnern, bei dem mich ca. neun streunende Hunde begleiteten. Viele Hunde werden einfach ausgesetzt und vermehren sich dann auch selbstständig, was wahrscheinlich das Hauptproblem ist. Tierheime wie bei uns in Europa/Deutschland habe ich nicht wirklich gesehen. Solange sie nichts machen, ist das ja theoretisch kein Problem, aber auf einer Wanderung in Ecuador musst ich mich mal mit einem Stock verteidigen … Nicht so prickelnd, ehrlich gesagt. Ich gebe hier auch offen zu das ich nicht der größte Hunde-Liebhaber bin, aber wenn man exzessiv Couchsurfing betreibt, da bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mit den vielen Haustieren anzufreunden wink. Egal wie, diese streunenden Hunde waren eindeutig etwas, was mir nicht gefallen hat.
  • Nun etwas Berufsmäßiges: Verschickt man (per Mail) Bewerbungen in Südamerika, erhält man leider selten eine Antwort. Weder für eine Zusage noch für eine Absage. Darüber habe ich mich am Anfang sehr geärgert, da ich auch nicht wusste wie ich damit umgehen soll. Ich meine jeder kennt das hier in Deutschland. Du verschickst deine Bewerbung und entweder du erhältst eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder eine schriftliche Absage. Anscheinend ist das in der Gastronomie in Südamerika noch nicht angekommen oder ich habe etwas total falsch gemacht. Nach ewiger Warterei habe ich mich dann für die Methode „Ich gehe persönlich mit meinem Lebenslauf auf Arbeitssuche“ entschieden, die auch eindeutig besser geklappt hat. Ich hatte das Gefühl, dass die Arbeitgeber dort die Bewerber gerne persönlich kennen lernen, bzw. du ihnen auf diese Art und Weise dein Anliegen besser erklären kannst. Einmal den Dreh raus, funktionierte das dann auch sehr gut laughing. Mein Tipp für Köche, die etwas Ähnliches planen: In Großstädten einfach die Restaurants ablaufen und sich persönlich vorstellen. In abgelegenen Gegenden es trotzdem mit einer Mail probieren oder mal durchrufen und nachfragen (Voraussetzung der Landesprache von Vorteil). Die einfachste Methode ist allerdings, in interessanten Restaurants essen gehen und sich dann mit dem Küchenchef unterhalten smile.
  • Wenn man an südamerikanische Frauen denkt, dann denkt man an die zahlreichen Schönheitsköniginnen des Kontinenten, an ein strahlendes Lächeln und natürlich an ihre Kurven. Für alle Männer, die das hier lesen: ist so! Ich habe dort sehr viele hübsche Frauen getroffen und kennen gelernt und viele achten auch auf ihr Aussehen. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte, viele Frauen zeihen sich aber leider etwas unvorteilhaft an. Diese schönen Kurven sieht man so und so und muss sich deswegen nicht in eine hautenge Leggins zwängen. Manchen, vor allem auch älteren Damen, sollte man das mal nahe legen. Ich kann nur vermuten was die Gründe sind, vielleicht sind Legginshosen billiger, oder praktischer oder keine Ahnung… Auf jeden Fall unterstützen sie eindeutig dieses Machogehabe. Also sprich, die Frau zieht das an, was der Mann sehen will. Also wenn man das nicht möchte, dann sollte man das auch nicht tragen, weil bis die südamerikanischen Männern das lernen, werden noch ein paar Jahrhunderte vergehen wink.
  • Etwas was mir so gar nicht gefallen hat, war die Angewohnheit auch noch mit Alkohol Auto zu fahren. Das ist in Südamerika anscheinend noch öfters Gang und Gebe. Ich meine jetzt auch nicht mit einem Bier, sondern mit mehreren. In den meisten Ländern liegt die Promille Grenze bei null, also sogar strenger als bei uns. Das hält aber manche Menschen nicht davon ab, trotzdem betrunken Auto zu fahren. Viele Autounfälle oder Busunglücke (betrunkener Busfahrer) passieren leider auf diese Art und Weise.
  • Wieder etwas aus der Küche: Bis heute ist es mir ein Mysterium warum man Tomaten schälen muss?!? Jetzt nicht tomates concassées also gehäutete Tomaten sondern wirklich mit dem Messer geschälte Tomaten, bei denen dann auch Fruchtfleisch entfernt. Also theoretisch entfernt man ja nur Sachen, die man alle essen kann. Die Erklärungen, machen wir immer so, die Leute mögen die Haut nicht und weil da früher so viel Dreck dran war, ergaben für mich leider keinen Sinn. Auch das Waschen von Zwiebeln bzw. das kurze Hineinlegen in Wasser ist mir nicht so ganz klar geworden. Ich meine eine Zwiebel ist ja dafür da, das sie Geschmack gibt oder? Wenn ich sie also in Wasser lege verliert sie ja ihre Würzkraft, oder nicht? Naja, andere Küchen, andere Sitten wink.
  • Ich habe in den zwei Jahren in Südamerika nicht eine heiße Waschmaschine gemacht. Was bei uns normal ist, also Kochwäsche auf 90 °C oder Unterwäsche auf 60° C waschen, ist vielen dort nicht bekannt. Es gibt zwar an jeder Waschmaschine die Möglichkeit heiß zu waschen, dafür müsste aber auch die Installation vorliegen, was sie nie tut. Als ein Kochkollege mir erzählte er muss heute noch seine Kochjacken waschen, per Hand, bin ich fast aus allen Wolken gefallen. Damit meine ansatzweise weiß bleiben, habe ich sie meist gechlort, nicht gerade hautfreundlich, aber wie will ich denn sonst diese Flecken rausbekommen?? Aber gut, die Menschen dort überleben genauso wink.
  • Ich weiß nicht, in wie vielen Wohnungen ich war, in denen es tatsächlich kein Klopapier gab. Also wirklich in Wohnungen, in den Menschen gelebt haben und bei denen es aber kein Klopapier gab!?!? Zum Glück hat man ja grundsätzlich immer welches dabei (sehr wichtig für eine Reise in Südamerika) aber das was schon nervig. Wenn man auch immer nur diese Zweier-Rollen kauft, muss man halt alle paar Tage los, um neues zu kaufen… Also ich hab`s nicht gecheckt, sorry!
  • Das allerschlimmste: diese ständige HUPEREI!!!! Wegen jedem Scheiß wurde man dauert auf der Straße angehupt. Man hat vor über die Straße zu laufen und schaut sich um, HUUP. Man läuft über die Straße, HUUP. Man läuft über den Zebrastreifen, HUUP. Man läuft auf dem Gehweg, HUUP. Ein Taxi sieht, das man läuft, HUUP. Ein Bus möchte dich mitnehmen, HUUP. Rechts vor links wird überbewertet, es reicht ein kurzes Hupen bevor man in die Kreuzung einfährt, HUUP. Man ist eine Frau, HUUP. Man ist eine Touristin, HUUP. Man ist eine Frau in knapper Kleidung, HUUP. Die Ampel ist grün, aber keiner fährt HUUP, HUUP bis jemand weint ey!!
  • Viele Menschen denken, dass wenn du eine weiße Hautfarbe hast auch automatisch viel Geld hast und wollen dich abzocken. Wenn man wie ich spanisch kann, dann kann man das etwas besser abchecken, aber trotzdem wird es immer wieder probiert. Verhandeln kann man immer und sollte es auch, dabei aber daran denken, das diese Menschen von dem Geld auch überleben müssen.
  • Und nochmal zu dem Machismo. Ja, dieses Machogehabe nervt nach einer Weile wirklich, vor allem weil einfach nicht aufhört!

Esto NO me gustó en Sudamérica

Después de mi viaje re largo en Sudamérica o mejor dicho en los países hispanoblantes, ustedes lo saben, que soy una gran amante del continente. Sin embargo hay algunas cosas que no me gustaron. Igual no quiero que ustedes cancelen ahora su viaje. Son cosas que me parecieron raro o tal vez que no podrían entrar a la mente de una persona europea wink. ¡Pasadlo bien leyendo mi crítica pequeña!

  • Hay millones de perros que viven en las calles del continente. Las ciudades y pueblos intentan solucionar con personas e instituciones ese problema, pero realmente no lo logran. Recordé muy bien un cambio de casa en el sur de Argentina, en donde nueve perros me acompañaron. Mucha gente abandonan perros a las calles y después los perros se reproducen. Creo que esto es el problema principal. Refugios para animales no hay muchos o no he visto como en Alemania. Si no hacen nada, bien pero en Ecuador tuve que defenderme una vez, no fue tan lindo. Digo que no soy una gran hincha de perros, pero si viajas con Couchsurfing, hay que intimarse con las mascotas wink. Igual, esos perros de la calle no me gustaron.
  • Ahora algo de mi professión: Si mandas solicitudes (por mail) a Sudamérica, lamentablemente no te dan una respuesta. Ni una confirmación, ni una negativa. Al principio me molestó mucho, porque no sabía que hacer en ese momento. En Alemania mandas tu solicitud y después te invitan para una entrevista o te mandan una negativa escrita siempre. Pues, en la gastronomía sudamericana no es así o hice algo falso. Después de mucha espera me decidí por el método “Voy personalmente para llevar mi currículum”, que fue la mejor decisión. Tuve el sentimiento que la gente te quiere conocer personalmente y así lo puedes explicar mejor cual es tu asunto. Una vez sabiendo eso, funciono perfecto smile. Mi consejo para cocineros que quieren hacer algo parecido: En ciudades grandes vas personalmente a los restaurantes. En lugares del campo escribes un mail o lo llamas y preguntas (mejor si sabes el idoma nacional). El método más fácil pero es ir a comer en restaurantes interesantes y hablar después con el jefe de cocina smile.
  • Cuando piensas por mujeres sudamericanas, piensas en las reinas, las sonrias luminosas y a las curvas. Para hombres que leen eso: así es. Conocí un montón de mujeres guapas y ellas si lo cuidan su físico. Pero que quiero decir realmente, muchas mujeres se vestían un poco desventajoso. Esas curvas lindas que tienen se ve si o si y no es necesario ponerlas en un pantalón leggins re apretado. Algunas mujeres mayores se tiene que decir eso, lo siento. No sé cual son las razones para vestirse solo en leggings, tal vez más barato, tal vez más práctico, tal vez... no sé. De todos modos soportan el machismo porque la mujer lleva exactamente eso que el hombre quiere ver. Alguien al que no gusto esto, no debe llevar ropa así, porque falta mucho hasta que el hombre sudamericano vaya a entender eso wink.
  • Algo que no me gustó fue la costumbre de manejar con alcohol. Como conocí es todavía común en Sudamérica. Y no quiero decir solo con una cerveza sino con varias. En la mayoría de los países debes tener cero por mil, significa menos que en Alemania, donde es 0,5 por mil. Igual hay mucha gente que no respetan ese límite y por eso pasan todavía accidentes con coches o buses en los cuales el chofer estaba borracho.
  • Otra vez algo de la cocina: Hasta ahora no sé exactamente porque, pero no entiendo porque es necesario pelar los tomates?!?! No es para hacer tomates concassées donde solo sacas la piel suave con vapor, sino pelar el tomate con cuchillo y perder la carne de la fruta. Teóricamente no es necesario porque puedes comer todo. Las explicaciones de hacemos siempre así, a la gente no le gusta o hacemos porque antes estaban muy sucio, no me dan una respuesta suficiente. Igualmente lavar o poner las cebollas en agua no entiendo. Usas cebollas porque las dan sabor o? Entonces no tiene mucho sentido sacar esa sazón. Alguna gente me explicó que son otros tipos de cebolla y es para que se quite el agrio. Pues, otras cocinas, otras costumbres wink.
  • En dos años viajando en Sudamérica no hice ni una lavadora caliente. En Europa/Alemania es normal lavar la ropa de cocer a 90°C o la ropa interior a 60°C. Cada lavadora allá tuvo la opicón de lavar caliente pero nunca estaba con la instalación para hacer eso. Un compañero de cocina me dijo que todavía lava su ropa a mano! Me caí de las nubes, como decimos en Alemania. Pues acá lo lavamos a 90°C y siempre en la máquina. Para que mis chaquetas quedan más o menos blancas siempre lavé con cloro. No tan bueno para la piel pero como se sacan las manchas?? Pues, por fin la gente también sobreviven wink.
  • No sé en cuantas casas/departamentos estaba donde no habia papel higiénico. Realmente hubieron muchas casa en las cuales vivieron gente pero no tenían papel higiénico?!?! Por suerte siempre tienes tu propio papel contigo (muy importante para una viaje en Sudamérica), pero eso me molestó. Entiendo si compras solo dos rollos, que tienes que comprar cada dos/tres días un neuvo rollo ... Lo siento, no entendí!
  • Lo peor fue cada rato la BOCINA!!!! A causa de cada mierda te bocinaron por la calle. Intentaste en cruzar la calle y miraste a ambos lados, HUUP. Cruzaste la calle, HUUP. Cruzaste el paso de cebra, HUUP. Caminas por la vereda, HUUP. Un taxista te vio y caminas, HUUP. Un bus quiere llevarte, HUUP. Derecha ante de izquierda es demasiado aburrido. Antes que cruzar und cruce es suficiente si bocinas, HUUP. Eres una mujer, HUUP. Eres una turista, HUUP. Eres una mujer en ropa corta, HUUP. El semáforo es verde pero nadie maneja HUUP, HUUP hasta alguien llora!!
  • Muchas personas realmente piensan que si tienes la piel blanca eres millionario y quieren sacarte la plata. Si sabes español mejor puedes negociar pero igualmente van a probar de todo. Negociar siempre es necesario pero igualmente no debes olvidar que la gente tienen que sobrevivir con esa plata.
  • Y otra vez por el machísmo. Si es muy molesto y nunca acaba!