Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

LIVE, LAUGH, TRAVEL and COOK

05März
2018

Bienvenidos a México!

Ja, so sieht es aus, in MEXIKO werde ich meine kulinarische Reise weiterführen. Lange haben Sabrina und ich überlegt wohin es gehen soll. Erst war Panama geplant bzw. die Weiterreise nach Zentralamerika. Diesen Kontinenten haben wir aber komplett übersprungen und sind nach Mexiko-Stadt geflogen. (Ja, Mexiko gehört zu Nordamerika!). Kulinarisch gesehen war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung, da die mexikanische Küche sehr interessant und vor allem auch zu einen der besten der Welt. Sie ist sogar immaterielles Weltkulturerbe. Da bin ich also mal gespannt smile!  

Ciudad de México, auch nur CDMX oder D.F. genannt, ist Hauptstadt des Landes ¨Estados Unidos Mexicanos¨ und mit 20 Millionen Einwohnern eine der größten Ballungszentren der Welt. Die Stadt wurde 1345 laut Aufzeichnungen der Azteken (das Volk hieß eigentlich ¨Méxica¨) auf dem Texcoco-See gegründet und hieß damals Tenochtitlan. Die Stadt war eine Art schwimmender Garten. Mittlerweile ist sie sehr trocken und an manchen Stellen sinken die Gebäude sogar ein. Aufgrund ihrer Lage in einem Tal hat sie außerdem sehr große Probleme mit Smog.

Zócalo CDMX Bandera de México Peatonal

In einer so riesigen Stadt gab es natürlich einiges zu entdecken und so haben wir uns ins Getümmel gestürzt. Einen Rundgang beginnt man am Besten am Zócalo, dem Hauptplatz der Stadt. Auf den Seiten des Platzes kann man die größte und älteste Kathedrale des amerikanischen Kontinenten bestaunen sowie den ¨Palacio Nacional¨. Im Nationalpalast sitzt die Regierung und dort befinden die wohl bekanntesten Fresken des mexikanischen Malers Diego Rivera. Im Zentrum des Platzes steht eine riesige Nationalflagge, die täglich um 18 Uhr in einem militärischen Akt eingeholt wird. Folgt man der belebten Fußgängerzone kommt man zum Park ¨Alameda Central¨ und dem daneben stehenden Museum der schönen Künste ¨Bellas Artes¨. Läuft man von dort aus in Richtung Süden durchquert man die China-Town und trifft schließlich auf den Mercado San Juan, in dem man alles an mexikanischen Gerichten vorfindet. Im Norden der Stadt liegt ein riesiger katholischer Komplex, der heute der größte Wallfahrtsort Mexikos ist. 1531 ist einem Indio die ¨Virgen de Guadalupe¨ erschienen und heute steht dort eine kreisrunde Basilika mit einem Bildnis von ihr.

Bellas Artes Mural de Diego Rivera Disfraces Maíz Iglesia de Guatalupe

Zum Fortbewegen eignet sich die Metro, schnell und vor allem günstig mit nur 5 Pesos (ca. 22 Cent). Jede Station hat ihr eigenes kleines Aztekensymbol und es gibt extra Abteile nur für Frauen und Kinder, sehr vorbildlich. Empfehlen kann ich das Tequila- und Mezcalmuseum am Garibaldiplatz, auf dem die berühmten Mariachis (mexikanische Volksmusikanten) ihre bekannstesten Lieder zum Besten geben. Das Museum erklärt den gesamten Herstellungsprozess, die Anbaugebiete der Agavenpflanze und die Zertifizierung. Außerdem hat es eine imposante Flaschensammlung und die Verkostung am Ende darf natürlich auch nicht fehlen wink.

Mezcal con Gusano Tequila Bar del Museo

Der Tequila, der nach Deutschland importiert wird, hat in den Augen vieler Mexikaner nichts mit dem Original zu tun. Die Marke Sierra (mit dem Hut obendrauf), kennt man hier noch nicht einmal. Schon die Azteken kannten die Agavenpflanze und beteten den dazugehörigen Agavengott an. Der Tequila ist der bekannteste Mezcal und wird aus der blauen Agave hergestellt. Die Mexikaner trinken lieber Mezcal, der einen geräucherten Geschmack aufweist und hochprozentiger ist. Der sich darin befindende Wurm, ist kein Qualitätsmerkmal sondern einfach ein Marketing-Gag. Je nach Geschmack isst man eine Orange oder Zitrone danach. Salz habe ich selten angeboten bekommen. 

Viele Museen sind am Sonntag kostenlos, aber nicht alle für Touristen, also vorher erkundigen. Der Park ¨Chapultepec¨ sollte auf jeden Fall auf der To-Do-Liste der Hauptstadt stehen. Neben zahlreichen Essensständen, einer Burg und einem See kann man im Grünen seine Seele baumeln lassen oder eines der interessanten Museen anschauen. Das anthropologische Museum ist auf jeden Fall Pflicht und man könnte einen gesamten Tag darin verbringen. Super aufbereitet die Geschichte des Landes, am Besten sich ein paar Räume empfehlen lassen.

Museo antropológico Piedra del sol

Ein weiteres Muss sind die schwimmenden Gärten von Xochimilco. Der im Süden gelegene Stadtbezirk ist durchzogen von kleinen Kanälen auf denen die ¨Trajineras¨ mit den Touristen ihre Runden drehen. Man muss sich das so ähnlich wie in Venedig vorstellen bloß mehr in der Natur. Während man in seinem Boot herumgeschippert wird, kann man bei Gärtnereien austeigen und Pflanzen erstehen, Essen und Trinken kaufen sowie sich von Mariachis oder Marimbaphon-Spielern ein Ständchen spielen lassen. Gerade am Wochenende ist dort die Hölle los, da viele Einheimische mit ihren Familien unterwegs sind und ne Mordsgaudi veranstalten.

En Xochimilco Trajinera

Abends waren wir auch öfters mal unterwegs. Das Viertel Coyoacán bietet einige Möglichkeiten. Empfehlenswert ist die Cineteca Nacional, in der man für nur 2 € Oscar prämierte Filme und interessante Dokuementarstreifen anschauen kann. Außerdem hatten wir Glück und konnten eine der geilsten Electro-Andino-DJs live sehen, Matanza aus Chile. Megafett!

Mezcal trinken Matanza aus Chile

Und zu guter Letzt noch etwas kulinarisches. CDMX hat einige erstklassige Restaurants, von denen auch nicht zu wenige in der 50-Best Liste von Lateinamerika stehen. Sabrina hatte Geburtstag und zur Feier des Tages haben wir uns ein Essen im Restaurant ¨Sud 777¨ (Nr. 11 der Liste) gegönnt. Wie der Zufall es so wollte, befand sich ein Kochkollege von mir auch in der Stadt und zusammen ging es lecker essen. Christian und ich kennen uns vom Käfer-Wies`n-Zelt. Seine Eltern haben einen Gasthof in Kaufering bei Landsberg am Lech (https://www.gasthofzurbruecke.org). Das 9-Gang-Menü im Sud 777 kostete 980 Pesos was umgerechnet ca. 43 € sind. Für Europäer ein echtes Schnäppchen wink. War lecker, aber wir hatten mehr erwartet! Auf den Bildern seht ihr das Amuse gueule (ein Törtchen mit Tomate und Wassermelone sowie Birne mit Trüffel) und das Hauptgericht (Entenbrust/Kokosnuss/Rotkohl).

Restaurante Sud 777 Amuse gueule Hauptgericht Amigos =)

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wo denn die ganzen Azteken- und Mayaruinen sowie das leckere mexikanische Streetfood bleiben? Das kommt selbstverständlich alles noch nach wink. Ich wollte den ersten Post nicht so vollklatschen ... Also demnächst mal wieder vorbeischauen smile!

Bienviendos a México!

Si, en MÈXICO voy seguir mi viaje culinario. Sabrina y yo pensabamos mucho donde queremos ir. Al principio la idea fue seguir a Panamá o seguir hacia Centroamérica. Por fin saltamos ese continente en total y volamos a Ciudad de México. (Si, México es parte de Norteamérica!) De la vista culinaria fue la mejor decisión porque la cocina mexicana es muy interesante y unas de los mejores del mundo. Además es Patrimonio Cultural Inmaterial de la Humanidad. Estoy intrigada smile!

Ciudad de México, también solo dicho CDMX o D.F., es la capital de país ¨Estados Unidos Mexicanos¨ y con 20 millones de habitantes unos de los aglomeraciones más grande del mundo. La cuidad fue fundada en el año 1345 de los Aztecas (el pueblo se llama también Méxica) en el lago Texcoco con el nombre Tenochtitlan. La cuidad fue tipo un jardin flotante. Hoy en día está todo seco y en algunos lugares los edificions se hunden. A causa de su localización en el valle D.F. también tiene muchos problemas con el smog.

En una ciudad tan grande por supuesto hay mucho que ver. Nuestro paseo empezamos en el Zócalo, la plaza mayor de CDMX. A sus lados está la catedral más grande y más antigua del continente América y el Palacio Nacional. En ese palacio está el gobierno y los famosos murales del pintor mexicano, Diego Rivera. En el centro de la plaza se ve una bandera enorme del país y cada día a las seis de la tarde los militares la recogen en un acto con música. Siguiendo la peatonal llegas al Parque Alameda Central y al Museo de Bellas Artes. Hacia el sur está la China-Town y el Mercado San Juan, donde puedes conseguir comida muy típica. En el norte de la ciudad existe un gran complejo católico lo cual es el lugar de peregrinación más grande de México. En el año 1531 apareció la ¨Virgen de Guadalupe¨ a un indio y después se contruyeron una basilica redonda con un retrato de ella.

Para moverte el metro es cómodo y sobre todo muy barato con solo 5 Pesos (aprox. 22 cents). Cada estación tiene un pequeño simbolo azteca y hay vagones especiales solo para mujeres y niños. Puedo recomendar el museo de Tequila y Mezcal a la Plaza de Garibaldi donde tocan los famosos Mariachis sus canciones. El museo explica el proceso de producción, sus terrenos cultivados del maguey y su certificación. Además tiene una colección de botellas grandotas y la degustación también no falta wink.

El tequila que se importa a Alemania, no se vende en México. Significa que no tiene nada en común con el original. Los Aztecas ya conocieron la planta del maguey y tenían un dios para ella. El tequila es el más famoso mezcal y se producen solo del maguey azul. A los mexicanos les gusta mucho el mezcal que tiene un sabor ahumado y más porcentaje de alcohol. El gusano en la botella no es un señal de la calidad sino sólo un estrategia de marketing. La gente come un limón o una naranja después que tomaron la bebida pero con sal no he visto muchas veces.

Al domingo muchos museos son gratuitos, pero no todos para turistas, mirar antes. El Parque Chapultepec lo visitamos y vale la pena. Hay muchas posibilidades para comer, un castillo, un lago y muchos museos interesantes. Lo mejor es el Museo Antropológico una obligación para conocer. Puedes pasar un día entero adentro. Las salas todas muy lindas y mejor si les dejan a recomendar algunas de ellas.

Otro obligación es el barrio Xochimilco al sur. Está lleno de canales en los cuales flotan las famosas ¨Trajineras¨ unos botes típicos de allá. Es un poco como Venecia pero más en la naturaleza. Mientras estás en la trajinera puedes bajar y comprar plantas en las jardinerías al lado, comer y beber o comprar un canción de los mariachis o de unos tocadores de marimba. Al fin de semana hay mucho movimiento porque muchos mexicanos vienen con su familia.

En las noches tambien fuimos a conocer la vida nocturna de la ciudad. La colonia Coyoacán ofrece posibilidades. Recomendable la Cineteca Nacional en la cual puedes mirar películas y documentales por solo 30 a 50 Pesos (2 €). Además tuvimos suerte y pudimos ver en vivo uno de los mejores DJs del estilo Electroandino, Matanza de Chile. Buenísimo!

Al final algo culinario. CDMX tiene un montón de restaurantes buenos. Muchos de ellos también están en esa lista de los 50 mejores restaurantes de latinoamérica. Sabrina tuvo su cumpleaños y por eso fuimos juntos a comer en el lugar 11 de la lista, el Restaurante ¨Sud 777¨. Por casualidad un compañero mio, cocinero, de Alemania estuvo también en D.F. Entonces fuimos todos. Nos conocimos hace unos años en el Oktoberfest en Múnich donde trabajamos en la misma carpa. Sus padres tienen un restaurante en Kaufering (https://www.gasthofzurbruecke.org/). El menú de nueve platos en Sud 777 costaba 980 Pesos que son aprox. 43 €. Para europeos muy barato. Fue rico, pero esperamos un poco más. En las fotos ves el amuse guele (pequeña torta de tomates y sandia, pera y trufa) y el plato principal (pecho de pato/coco/col morado).

Ustedes se preguntan ahora seguro donde estan todas las ruinas de los Aztecas o Mayas y la comida rica de las calles mexicanas? Por supuesto hay más, todo poco a poco, para que este posteo no es tan largo … Miran en los próximos días smile!